MobilitätReise

Bessere Luft für Brüssel

Belgische Hauptstadt führt ab 1. Januar 2018 neue Umweltzone ein.

Zum Jahreswechsel wird für die Großstadt Brüssel eine flächendeckende Umweltzone eingeführt. Sie umfasst die gesamte Metropolregion mit allen ihren 19 Gemeinden und einer Gesamtfläche von 161 Quadratkilometern. Wer in diese neu geschaffene, so genannte Low Emission Zone (LEZ) einfahren möchte, muss sich dann vorher in einer städtischen Datenbank registrieren. Unterschieden werden dabei zwei Registrierungsklassen, wobei für die schlechtere – Dieselfahrzeuge der Euro-Normen 0 und 1 – ein zusätzliches Umweltticket als Tagesticket fällig wird.

Laut der Website www.lez-belgium.be hat die Stadt Brüssel jedoch entschieden, dass für eine Probezeit von fünf Monaten noch keine Registrierung notwendig und daher auch noch nicht möglich ist. Pflicht wird die Registrierung demnach erst ab 1. Juni 2018. Urlauber, die mit dem Auto nach Brüssel reisen wollen, sollten sich über etwaige Änderungen an diesem Zeitplan und weitere Details zur Vorgehensweise rechtzeitig informieren.

Tags
Show More

Related Articles

One Comment

  1. Diese furchtbare Kleinstaaterei in der EU! Mir kleben jetzt schon Autobahnvignetten aus der Schweiz, Slovenien und Österreich an der Windschutzscheibe. Dazu kommen die Abgasplakette für Deutschland und Frankreich. Jetzt noch für Belgien. Wenn die deutsche Autobahnmaut dank der CSU kommt klebt noch eine Plakette da. In der Folge dann sicher auch noch eine für Belgien, Niederlande und Luxemburg.
    Kann man das nicht einheitlich regeln?? So eine Windschutzscheibe soll ja im Grunde für Durchblick sorgen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auch interessant ...

Close
Close
Close