Mobilität

Wiener Übereinkommen: Mutter aller Straßenverkehrsordnungen wird 50.

Nie gab es mehr Berufspendler als heute. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen jagt von Rekord zu Rekord. Allein im letzten Jahr kamen knapp 3,5 Mio. Autos neu auf die Straße. Trotzdem bricht kein Chaos aus. Denn die Straßenverkehrsordnung sorgt für Ordnung. Entstanden ist sie auf Basis des Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr. Unterzeichnet wurde dieses am 8. November 1968, also vor genau 50 Jahren.

Dynamik prägt den Straßenverkehr

Ausgehend vom Deutschen Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit ist Ende der 1960-er Jahre die Lebensfreude in ganz Europa zurück. Menschen reisen gerne und sind dabei auch sportlich unterwegs. Die Straßen und Herzen jener Tage gehören einem Superkäfer VW 411 oder Opel GT. Doch egal wie dynamisch ein Fahrer unterwegs ist – am Grenzbaum heißt es stoppen. Egal ob das Ziel Fernpass oder Atlantikküste heißt. Denn freie Fahrt für EU-Bürger liegt noch in weiter Ferne.

Nach vier Wochen verabschiedet

Wer es mit Reisepass und Visum dann doch ins Ausland schafft, schaut sich um. Denn die Verkehrsregeln unterscheiden sich von Land zu Land damals deutlich. Das betrifft auch das Aussehen der Verkehrszeichen. So entstehen rechtliche Unsicherheiten und gefährliche Unfälle. Damit soll Schluss sein. Deshalb rufen die Vereinten Nationen im Herbst 1968 Verkehrsexperten aller Länder zusammen. In Wien wird über Wochen verhandelt. Am 8. November wird das Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr schließlich unterzeichnet. Es vereinheitlicht Regeln und das Aussehen der Verkehrszeichen. Trotz technischem Fortschritt bestimmen viele Regularien bis heute unseren Alltag, berichtet arcd.de in seinem Beitrag „50 Jahre Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr„.

Tags
Show More

Related Articles

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to top button
Close
Close